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Die kleinen Wehwehchen

Ihre Basis-Apotheke sollte die Arznei- und Hilfsmittel beinhalten, die Sie in den üblichen Notsituationen benötigen.


Zur Behandlung von offenen Wunden (Schnitte, Kratzer, Abschürfungen,…) denken Sie an Desinfizierungsmittel in Form von gut transportierbarem Spray, sowie an Mullbinden. Beachten Sie aber zunächst, dass Wunden mit Wasser und Seife gut ausgewaschen werden. Vor der Abreise überprüfen Sie den Stand Ihrer Impfungen gegen Starrkrampf!

Zur Wundabdeckung empfiehlt es sich, vorzugsweise auf Maß geschnittenes Verbandsmaterial anzulegen. Eine (vor- und nachher gut desinfizierte) Schere kann rasche und wertvolle Hilfe leisten! Zur Abdeckung größerer Flächen benutzen Sie Mullbinden, die Sie mit Heftpflaster (Leukoplast) befestigen.

Bei Urlaubsreisen in Sonnenländer lautet die erste Vorsichtsmaßnahme : ausreichend und für alle Reiseteilnehmer Sonnenschutzmittel einpacken, die sowohl die UVA-, als auch die UVB-Strahlen abweisen. Es ist gut zu wissen, dass Sonnenschutzmittel mit der Aufschrift „kompletter Sonnenschutz“ dennoch -  wenn auch weniger -  Strahlen „durchlassen“. Im Übrigen können die Sonnenschutzfaktoren von einem Anbieter zum anderen unterschiedlich sein. Vergleichen Sie daher stets zwischen Produkten eines gleichen Serie und eines gleichen Anbieters. Denken Sie vor Ort daran, dass „eincremen“ nicht vor allgemeinen Verhaltensregeln im Umgang mit der Sonne schützen. Sie schützen sich am besten vor Sonnenbrand, wenn Sie alle 2 Stunden eine ausreichend dicke neue Schutzschicht auftragen. Zwischen 11 und 16 Uhr sollten Sie sich nicht in der Sonne aufhalten; achten Sie darauf, dass Kinder vom 3.Lebensjahr an stets ein T-Shirt und einen Kopfschutz tragen. Kinder unter 3 Jahren gehören keinesfalls in der Sonne!

Und wenn Sie sich, trotz Schutzmaßnahmen, verschätzt haben, denken Sie zur sofortpflege zur Regeneration an ausreichend Feuchtigkeitscreme.
 
Wie auch daheim, kann im Urlaub eine plötzliche Virus- oder Bakterienerkrankung auftreten. Ein Hinweis ist bekanntlich aufkommendes Fieberbefühl. Packen Sie ein Fieberthermometer ein.
Wenn das Fiebergefühl nicht nachlässt, verabreichen sie ein Fieber senkendes Mittel (gut geeignet sind Schmerzmittel, die ebenfalls bei Zahnschmerzen, Kopfweh,… verabreicht werden können).  Wenn das Fieber innerhalb von 48 Stunden nicht abgeklungen ist, konsultieren Sie einen Arzt vor Ort. Schluck- oder Lutschmittel lassen sich einfach mitnehmen und können selbst dort zum Einsatz kommen, wo beispielsweise kein Wasser für die Einnahme von Brausetabletten vorhanden ist.

Pinzetten sind nützliche Hilfsmittel: sie werden vielfach und vielerorts eingesetzt!


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